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Frammersbach, 20. 09. 2019

Protokolle

-  Jahreshauptversammlung 2011

Hauptversammlung der Freien Wähler Frammersbach Freitag, den 09.04.2011

im Café Kirsch, Frammersbach

 

Der Vorsitzende des Ortsverbandes Peter Franz begrüßte die Mitglieder und Gemeinderäte der Freien Wähler zur Hauptversammlung im Café Kirsch. Franz bat um eine Gedenkminute für das langjährige und verdiente Mitglied Winfried Rüppel, der im vergangenen Jahr verstorben ist. Die Verlesung des Protokolls der letzten Hauptversammlung entfiel wegen krankheits-bedingter Abwesenheit des Schriftführers Stefan Nonnenmacher. Franz verwies auf die Verfügbarkeit des Protokolls auf der Homepage der Freien Wähler Frammersbach. Es folgte der Bericht des Kassiers Norbert Meidhof, dem der Kassenprüfer Hubert Röcking korrekte Kontoführung bescheinigte und seine einstimmige Entlastung per Akklamation einleitete. Im Bericht der Vorstandschaft, vorgetragen durch den Vorsitzenden Peter Franz, kamen Dorferneuerung und Flurbereinigung im Ortsteil Habichsthal zur Sprache, die vor ihrem Abschluss stehe. Er drückte den beteiligten Feldgeschworenen seine Hochachtung und Dank für ihre hervorragenden Leistungen aus. Um die langjährige erfolgreiche Maßnahme zu manifestieren soll ein Kulturweg unter Beteiligung vom Amt für Ländliche Entwicklung in Ansbach, der Teilnehmergemeinschaft und der Marktgemeinde angelegt werden. Für den abschließenden Ausbau der Dorfstraße Mitte April liegt die Zusage des Kreises vor. Im Zusammenhang mit der Sanierung des Feuerwehrhauses wurde angeregt, im Umgriff des Dorfgemeinschaftshauses zwei Unterstellplätze zu schaffen, da dort bereits eine funktionierende Infrastruktur besteht. Zur Sprache kam auch wieder die Renovierung der Mühle im Talgrund, die sich der Ortsverschönerungsverein auf die Fahne geschrieben hat. Die bemängelten wilden Ablagerungen und Verschmutzungen der Fluren wurde von dem Habichsthaler Gemeinderat Thomas Ratschke angesprochen, sie sollen in einer Säuberungsaktion beseitigt werden. Die neue Wasserversorgungsleitung aus dem Bremersgrund versorgt Habichsthal bereits seit 6 Monaten mit Wasser aus dem Bremersgrundbrunnen. Mit einer Schüttung von bis zu 17l/sek. ist diese Quelle als Glücksfall zu bezeichnen, da auf Grund der Lage im weiteren Umfeld keine Einträge von Verunreinigungen zu befürchten sind. Eine zuverlässige und qualitative gute Versorgung ist in Verbindung mit dem zur Zeit ausgebauten Englandsbornbrunnen der mit 7l/sek. eine für diese Region ebenfalls eine sehr gute Ergiebigkeit aufweist für mindestens zwei Generationen sicher gestellt. Die Quelle im Rinderbachtal kann weiterhin zur Füllung des Schwimmbads verwendet werden, wofür ebenfalls hohe Qualitätsanforderungen bestehen. Die Schäden im Kanalnetz mit Einstufung in die Schadensklasse 5 müssen vorrangig saniert werden. Genannt wurden zum Beispiel Frühlingsweg, Oberer Kreuzbergweg, Langer Pfad, und Mehrlichweg. Zum letzteren Standort wurde ein übermäßig hoher Fremdwasseranteil bemängelt, deshalb werden die Sanierungsarbeiten an dieser Stelle Mitte des Jahres begonnen werden. Von Anwohnern wurde der Wunsch geäußert, den seit den letzten Kanalbauarbeiten versiegten Buchbrunnen bei der anstehenden Maßnahme wieder so herzurichten, dass darin wieder Wasser fließt. Der Stadtumbau West schreite zügig voran. An der Stelle des ehemaligen Bullenstalls entstehen bereits Parkplätze. Die beauftragte Firma Bindrum werde als nächstes den Treppenaufgang zum Kirchberg sanieren. Aus dem Ideenwettbewerb für das Wiedekindgelände wurde der Vorschlag der Fa. Redelbach (Marktheidenfeld) favorisiert. Er findet auch eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung Ein Immissionsgutachten für dieses innerörtliche Baugebiet sei in Auftrag gegeben, in wenigen Wochen soll das Ergebnis vorliegen. Als äußerst wichtig hob Franz die hier vorgesehenen Senioreneinrichtungen hervor. Im Vorfeld wurden vom Marktgemeinderat schon diverse Einrichtungen besucht um sich auf diesem die nötigen Einblicke und Informationen zu beschaffen. Die Vorstellungen gehen vom betreuten Wohnen hin zum gemeinsamen Wohnen im Mehr-Generationen-Haus. Wichtig sei auch ein Ärztehaus mit Bewegungszentrum. Es gebe zahlreiche Anfragen von interessierten Investoren und Betreibern. Auch hohes Interesse aus der Bevölkerung wird verzeichnet. Der Stadtumbau West bietet beste Voraussetzungen, dieses Projekt zu realisieren. Dem Gemeinderat sei es oberstes Gebot, Qualität und Ausführung im Auge zu behalten, damit ein repräsentatives Gesamtbild entsteht. Um die Versorgung mit schnellem Internet in Frammersbach mit staatlicher Förderung ausbauen zu können sei die Netzleistung derzeitig leider noch zu gut. Die schlechte Versorgung in den Randgebieten wie in Schwartel werde dabei nicht berücksichtigt. In dem alternativen Ausbau per Funktechnik sieht Franz keine Alternative zur Glasfasertechnik und sei nicht erwünscht. Die Gemeindeverwaltung sei aber bestrebt, weiterhin Fördermöglichkeiten zu ermitteln. Zum Abschluss nannte der Vorsitzende Peter Franz einige anstehende Termine der Freien Wähler, so die Weinbergswanderung am Kallmuth mit Besichtigung der Papiermühle in Homburg am 14. Mai, die (bereits ausgebuchte) große Informationsfahrt nach Ungarn im August und die Bürgermeisterwahl im September.