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Frammersbach, 20. 09. 2019

Fahrten

-  Emsland

Emsland 2001

Freie Wähler aus Frammersbach unterwegs

eine mehr als gelungene Bildungs - und Spaßreise zum Thema: Stadtplanung, Technik und Natur Elmar unser freundlicher Fahrer vom Busunternehmen Sommer sammelt am frühen Mittwochmorgen 69 Freie Wählerinnen und Freie Wähler aus Steinfeld, Rechtenbach, Neuhütten und Frammersbach zur unserer Inforeise 2001 ein und bringt uns sicher zum ersten Reiseziel Bremen. Unterwegs stärken sich die Teilnehmer mit belegten Brötchen der Metzgerei Haut und Getränken aus der Bustheke, bevor sie in Bremen zur ersten Station ihrer Sightseeing Tour anhalten. -Die Besichtigung der Altstadt um den Marktplatz mit Roland und Bremer Stadtmusikanten, dem pittoresken Schnoorviertel, der Weserpromenade und den modernen Einkaufpassagen steht auf dem Programm. Die interessierten Reisenden gewinnen erste Eindrücke der norddeutschen Kultur und Lebensweisen. Nach 3 Stunden wird die Fahrt zum Standort des Ausflugs, der heimlichen Ostfriesen-Metropole Aurich, die diesem Anspruch in vielen Belangen durchaus gerecht wird, fortgesetzt. Bei einem kleinen Stadtrundgang am ersten abend war aus verschiedenen Gesprächen in der FW-Gemeinschaft unschwer herauszuhören, dass diese Reise nach Ostfriesland nicht nur touristische Ziele verfolgte. Vielmehr wollten sich vorallem die Frammersbacher (mit Bürgermeister Adolf Rüth und einigen Gemeinderäten) ihre Vorstellungen von möglichen Marktplatzgestaltungvarianten in der heimischen Kommune erweitern und ergänzen und da war mit der Kreisstadt Aurich und der sie umgebenden ostfrisischen Ecke Deutschlands sicherkich genug Anschauungsmaterial städteplanerischen Geschicks gefunden. Ostfriesland präsentierte sich in den 5 Reisetagen nicht nur mit angenehmen Temperaturen und Sonnenschein, sondern gab, wenn auch künstlerisch recht "mutig" so doch immer mit sehr gemütlichen und bürgerfreundlichen Ortsbildern Anschauungsmaterial pur. Der zweite Tag begann mit einem Geburtstagsständchen im Foyer des Hotels, bei dem die Reisegesellschaft durchaus stimmgewaltig den ostfriesischen Gastgebern hörbar zeigte, dass hier Franken und Spessarter unterwegs waren. Es folgte die Stadtbesichtigung von Aurich. Zwei Damen aus der städtischen Verwaltung führten Ihre Gruppen sehr kenntnisreich in die Geschichte und Gegenwart der Kreisstadt ein, erläuterten an Kirchendenkmälern die Kunst der Vergangenheit und am neu gestalteten inneren Stadtbild die moderene Entwicklung einer Kleinstadt in die Zukunft. Herausragendes Beispiel dafür ist der neugestaltete Marktplatz, unter dem sich eine Tiefgarage befindet, der mit seinen zeitgenössischen Kunstwerken, wie den abstrakten "Sous-Turm" oder den Lebensmitteln die aus der Markthalle herauszuwachsen scheinen, die "Gute Stube" der Stadt darstellt. Der Nachmittag war für die Besichtigung der Jever-Brauerei reserviert. Dort kamen die Reisenden zum ersten Mal mit einer von vielen technischen Highlights Ostfrieslands in Berührung. Nach der Besichtigung der Hightech-produktionsstätte von erstklassigem Gerstensaft wurde derselbe natürlich auch in einer gemütlichen Bieprobe verköstigt. Ein weiterer Höhepunkt der Bildungstour folgte am nächsten Morgen die Gruppe fuhr nach Papenburg zur Besichtigung der Meyer-Werft. Diese ist laut Reiseführer ein erfolgreiches Unternehmermodell aus alter Vergangenheit, das einzige Überbleibsel von ca. 20 Werften entstanden in den vergangenen Jahrhunderten und immer noch in Familienbesitz der mittlerweile siebten Generation nach ihrem Gründer. Am frühen Nachmittag steuerten wir ein weiteres Glanzlicht des Ausfluges mit der Besichtigung der Transrapidstrecke an. Die Gruppe nahm erstaunt zur Kenntnis, dass dieses modernste Personentransportmittel schon am Ende des 19. jahrhunderts als Vision eines friesischen Tüfftlers entstand, jedoch erst in den 60iger und 70iger jahren des vergangenen Jahrhunderts als Förderwürdig erkannt wurde. Am frühen Morgen des Samstages setzte die Gruppe in Nordteich mit der Fähre auf die Insel Norderney über. strahlender Sonnenschein und herliches Herbstwetter begrüßten die Reisenden auf der Nordsee. Dieser Ausflug wurde von allen als angenehme Erholung von den vielfältigen Erfahrungen der vergangenen Tage wahrgenommen. der Tag der Natur fand sein I-Tüpfelchen im Besuch des malerischen Fischerdörfchens Greetsiel am westlichen Ende Ostfrieslands und rundete die Ausfahrt in einen wunderschönen deutschen Landstrich auf beeindruckender Weise ab. Am folgenden Tag führte die Rückreise über Münster, der Stadt des "Westfählischen Friedens" zurück in unsere fränkische Heimat