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Frammersbach, 20. 11. 2017

Geschichte

50 Jahre Ortsverband Freie Wähler Frammersbach

Die Stunde Null der Freien Wähler
Alles nur keine Partei mehr? war die Devise vieler Bürger nach den den Erfahrungen eines menschenverachtenden Krieges und einer zermürbender Kriegsgefangenschaft. Beherzte Männer, - Richard Gegenwarth, später   Mitglied des Bayer. Landtages. - Gustav Schäfer, Schulleiter aus  Lohr - Georg Hahmann Schneiderrmeister aus Lohr  und  späterer 2. Bürgermeister. - Theo Betz, Bundesbahnamtman aus Langenprozelten. - und unsere Frammersbacher Mitbürger Martin Kirsch und Karl Steigerwald waren die Initiatoren zur Bildung einer Gemeinschaft von engagierten Mitmenschen, die sich zwanglos und frei jeder politischen oder sonstigen Bindung zur Gruppe der Freien Wähler bekannten.

50 Jahre kommunalpolitische Aufbauarbeit

Im Jahr 1948 stellten sich die Feien Wähler zur ersten Kommunalwahl und erhielten mit neun Mandaten einen überwältigenten Vertrauensbeweis. Karl Steigerwald wurde damals 2. Bürgermeister. Bei den Wahlen 1956 wurde Karl Steigerwald zum Bürgermeister des Marktes Frammersbach erstmals gewählt und sollte für 28 Jahre die Geschicke seiner Heimatgemeinde leiten. Im Jahre 1984 mußte er aus Altersgründen das Ruder abgeben.Während seiner Amtszeit hat sich in Frammersbach eine Aufwärtsentwicklung vollzogen, wie dies in der Geschichte kaum jemals zuvor der  Fall gewesen ist. Die Freien Wähler haben einen guten Teil dazu beigetragen.
Durch die politische Entwicklung der Marktgemeinde etablierten sich in den siebziger / achtziger Jahren neue Wählergruppen, wodurch die absolude Mehrheit der Freien Wähler nicht mehr zustande kam. Den beachtlichen Aufschwung unserer Marktgemeinde wollen die Freien Wähler Frammersbach sich keineswegs auf ihre Fahne heften. Er ist vielmehr das Ergebnis einer jederzeit offenen und sachlichen Zusammenarbeit aller Fraktionen am Tisch des Gemeinderates.

Die Freien Wähler aber können und möchten für sich guten Gewissens in Anspruch nehmen, in vielen Fällen auch Ideengeber und Motor gewesen zu sein. Erfolgreiche Kommunalpolitik kann und darf nur reine Sachpolitik sein. Dieses Anliegen, ja dieser Grundsatz haben wir in den zurückliegenden 50 Jahren praktiziert und so soll es zum Wohle unserer Heimatgemeinde und damit ihrer Bürgerinnen und Bürger auch fortan bleiben.